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Definition: Was sind eigentlich Loafer?

Ein Kultschuh mit Geschichte vereint Style und Tragekomfort

Der Loafer ist per Definition ein Schlupfhalbschuh mit Absatz. Im Grunde gehört er zu den Slippern , weist jedoch besondere Details auf, die ihn zu einem eigenen Schuhmodell machen. So sind Loafer meist aus Leder und besitzen eine feste Sohle mit Absatz. Der wohl bekannteste Vertreter der Loafer-Familie ist der Penny Loafer. Der sogenannte Collegeschuh war der erste Loafer überhaupt und wurde 1910 in Amerika hergestellt. Amerikanische College-Studenten verhalfen ihm dann zu großer Bekanntheit und machten aus ihm einen Kultschuh. Der Halbschuh zum Reinschlüpfen gehört zu den zeitlosen Schuhen und sieht heute im Business-Kontext ebenso gut aus wie zu Casual-Looks. Früher reiner Herrenschuh, heute auch bei Modefrauen heiß begehrt: der Loafer lässt sich facettenreich kombinieren und wurde zurecht zum Klassiker.

Loafer kombinieren: So geht's

Loafer stylen? Da gibt es heute ganz viele Möglichkeiten. Längst hat der Halbschuh zum Reinschlüpfen sein konservatives Image abgelegt und begeistert mit mutigen Kombis auch die Damenwelt. So sehen Loafer zu Skinny Jeans super aus, geben aber auch Mini-Röcken eine Prise hübschen Preppy-Style und brechen so den Look. Besonders Animal-Prints als Trendthema sind beliebt um Loafer zu stylen und verbinden sich mit der klassischen Loafer-Form zum angesagten Lieblingsschuh. Auch die Mischung aus Loafer und Mules, also vorne offenen Pantoletten , peppt lässige Blue Jeans oder Sommerkleider gekonnt auf.

In Europa hatte der Penny Loafer Schwierigkeiten, sich richtig im Business-Dresscode zu etablieren und galt lange als informell. Doch der Loafer ist wandelbar wie nie – wozu lässt er sich nicht alles tragen! So sieht er zum Beispiel zu Hosenanzügen – besonders zu Varianten mit Cropped Hosen – richtig cool aus. Bei klassischem Edel-Dresscode in der Herrenmode wird heute aber noch immer dem Derby oder Oxford der Vortritt gelassen.

Geschichte: Wie der Loafer zum Kultschuh wurde

Was genau sind Loafer? Der Schuh ist eine Weiterentwicklung des Mokassins. Anders als diese hat der Loafer eine feste Sohle und einen kleinen Absatz. Loafer und Mokassins sind beides Formen von Slippern. Ihre Herkunft hingegen ist unterschiedlich: Als Schuhe von nordamerikanischen Ureinwohnern gelten Mokassins als eine der ältesten Schuhformen der Welt. Traditionell zeichnen sie sich durch den fehlenden Absatz und das raue Leder aus, aus dem sie meist gefertigt sind. Um sie straßentauglich zu machen, haben Mokassins heute auch eine Laufsohle. Anders entwickelte sich die Definition von Loafern. Die Schlupfschuhe fand man früher vorwiegend an den Füßen norwegischer Bauern, während sie sich um ihre Kühe beim Weiden kümmerten. Da das Weiden der Kühe einem Faulenzen gleichkam, war der Name der passenden Schuhbekleidung geboren: Loafer – „loafing“ heißt nämlich so viel wie „faulenzen“.

Ein Lifestyle-Schuh mit Tradition

Seinen Einstieg fand der Loafer Anfang des 20. Jahrhunderts als Halbschuh ohne Schnürung. Er avancierte zum Symbol für gehobenen Lifestyle, als amerikanische Elite-Studenten den Loafer zu ihrer Schuluniform trugen. Der sogenannte Penny Loafer hat ein ganz bestimmtes Erkennungsmerkmal: der Schlitz des Lederstegs auf dem Rist. Dort bewahrten die Studenten der Ivy League – eine Schulsportliga, in der die acht ältesten Universtäten Amerikas spielten – angeblich ihre Glückspennys auf. Der Penny Loafer kam so zu seinem Namen und verbreitete sich rasch als Trendschuh, der auch in der Oberschicht als Freizeitschuh getragen wurde.
In den 50ern
wurden italienische Modehäuser auf den Schuh aufmerksam und verhalfen dem Loafer zu einer neuen Definition vom Kultschuh: Der Horsebit Loafer trumpfte mit einer kleinen Trense statt mit einer Lederbrücke auf und wurde in der Modewelt gefeiert. Die Edel-Slipper großer Brands erleben auch aktuell wieder einen Hype. Als Alternative zum Penny Loafer gibt es den Tassel Loafer , der durch die Ziersenkel oder Quasten auf dem Vorfuß Akzente setzt.