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Budapester: So kombinieren Sie den Klassiker richtig

Allroundtalent und Styling-Wunder: So gelingt der gekonnte Stilbruch

Sie wünschen sich klassische Schuhe mit dem gewissen Etwas? Sie mögen einen edlen Look, der nicht langweilig wirkt? Sie spielen gern mit Texturen und lieben den gekonnten Stilbruch? Dann haben wir etwas für Sie: Budapester können Sie sowohl zum Business-Outfit als auch zu Jeans und T-Shirt tragen– und sehen immer top gestylt aus.

Budapester Schuhe kombinieren: So geht's

Was braucht man, um einen Budapester richtig zu stylen? Das geht ziemlich einfach, denn die klassischen Schnürschuhe passen eigentlich zu allem: zum Kleid, zum Rock, zur Jeans, zur Zigarettenhose oder zur Culottes.

Sportliche Brogues sind auch eine schöne Alternative zu Sneakern oder Slippern und verleihen selbst einem legeren Freizeitlook einen eleganten Touch. Ganz in Schwarz geht natürlich immer. In dieser monochromen Kombination sehen Budapester vor allem zu 7/8-Hosen und einem schwarzen Mantel toll aus. Doch sie vertragen sich auch ausgesprochen gut mit Strick, Cord und Tweed. Dazu passen braune Budapester hervorragend, sie geben dem Look die passende Derbheit. Als Faustregel kann man sich merken: Je mehr Lochverzierungen der Schuh hat, desto lässiger wirkt er.

Wie kombiniert man Budapester noch? Der Look aus rustikalen Schnürern und einem leichten Kleid erzeugt einen aufregenden Stilbruch. Zur lässig gekrempelten Boyfriend- oder Mom-Jeans passen auch farbige Budapester gut. Sie können auch mit Farbe spielen, indem Sie Ihre klassischen Budapester mit bunten Socken kombinieren.

Budapester: So kombinieren Sie den Klassiker richtig
Budapester: So kombinieren Sie den Klassiker richtig

Was sind eigentlich Budapester?

Der Budapester gehört neben dem Derby, dem Oxford und dem Monk zu den Herrenschuhklassikern. Er zeichnet sich durch einen komfortablen, weiten Schnitt, die aufgesetzte Hinter- und Flügelkappe sowie die typische Lochverzierung, das Broguing, aus.

Das Modell des Budapesters basiert auf einem rahmengenähten Derby. Der Derby ist ein weltweit verbreitetes Herrenschuhmodell mit charakteristischem Schaftschnitt. Er besteht aus drei Teilen: dem Vorderblatt, das nahtlos in die Zunge übergeht, sowie den beiden seitlichen Schaftteilen, die die Schnürung tragen. Dadurch ergibt sich eine offene Schnürung, sodass der Schuh weit geöffnet werden kann. Dies erleichtert das Anziehen, außerdem passt sich ein Derby gut an die individuelle Fußform an.

Und was sind nun speziell Budapester Schuhe?

Der Budapester ist im Prinzip eine Abwandlung des Derbys. Gemeinsam haben die beiden Schuhtypen den dreiteiligen Grundschnitt. Beim Budapester wird dieser kombiniert mit eher breiten, geraden Leisten und einer deutlich abgerundeten, hohen Schuhspitze. Weiteres Charakteristikum ist die doppelte Sohle, die aus einer Innen- und einer Laufsohle besteht. Das wichtigste Merkmal des Budapesters ist aber das typische Lochmuster, das Brogue. Aber Achtung: Ein Brogue macht noch keinen Budapester. Ein Budapester ist allerdings immer ein Fullbrogue, bei dem sich das Lochmuster über den gesamten Schuh zieht. Oft werden Budapester deshalb einfach nur als Brogues bezeichnet.

Die Herkunft der Budapester: Eine kurze Erklärung

Der Begriff Brogue für das charakteristische Lochmuster der Budapester stammt vom gälischen Wort „Brog“ ab, was schlicht „Schuh“ bedeutet. Ursprünglich diente die Lochung in den Schuhen irischer und schottischer Hirten dem Zweck, dass eingedrungenes Wasser leichter aus den Schuhen abfließen konnte. Daher waren die Löcher komplett durch den Schaft hindurchgestanzt.

Heute dient die Lochung nur noch zur Verzierung und die Löcher sind auch nicht mehr durchgehend, sondern nur oberflächlich gestanzt. Das sich aus den Löchern ergebende Muster kann von Schuhmodell zu Schuhmodell variieren. Ein klassisches, häufig verwendetes Muster ist jedoch die Lyralochung. Sie zeichnet sich durch eine spezielle Stanztechnik aus, bei der zwei kleinere, übereinanderstehende Löcher auf ein größeres Loch folgen. Außerdem sind Budapester häufig mit einen rosettenförmigen Lochmuster auf der Schuhspitze versehen.

Aber woher stammt der Budapester eigentlich? Aus Irland, aus Schottland oder – wie sein Name vermuten lässt – aus Ungarn? Ganz genau ist seine Herkunft nicht geklärt. Auf jeden Fall begann seine Erfolgsgeschichte im 19. Jahrhundert in den Budapester Schuhmanufakturen, und von dort verbreitete sich die Bezeichnung Budapester in der Welt. Nur nicht in Ungarn – dort heißen die Budapester Schuhe Karlsbader.

Der Budapester war ursprünglich ein reiner Herrenschuh, doch er wird inzwischen auch als Damenschuh angeboten. Aber: Die Damenvariante des Schnürschuhs wird offiziell als „Damenschuh nach Budapester-Machart“ bezeichnet. Ob nun Damen- oder Herrenschuh: Der Budapester ist ein zeitloser Modeklassiker und gehört in jeden Schuhschrank.

Budapester bei Hallux valgus

Empfindliche Füße brauchen besonders viel Aufmerksamkeit und vor allem richtig bequeme Schuhe – das gilt natürlich auch für Budapester Schuhe. Hallux-Schuhe sollten vor allem im vorderen Bereich ausreichend weit sein und aus flexiblem, weichem Material bestehen. Der Grundschnitt des Budapesters eignet sich dafür sehr gut, denn die offene Schnürung erlaubt eine individuelle Anpassung an Ihre Fußform. Dank des bequemen Schnitts können Budapester gut den ganzen Tag lang getragen werden. Sie taugen auch hervorragend als flache Alternative zu eleganten Pumps .
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